Nächster wichtiger Schritt zu aktivem Wolfsmanagement
Berlin, 10. März 2025. Zum Beschluss der EU-Kommission, den Schutzstatus des Wolfes von "streng geschützt" auf "geschützt" zu reduzieren, erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete und Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rechtsausschuss Carsten Müller:
"Ein nächster wichtiger Schritt zu einem aktiven Wolfsmanagement ist erfolgt. Die Absenkung des Schutzstatus des Wolfes durch die EU-Kommission von ,streng geschützt' auf ,geschützt' war überfällig. Jetzt muss die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie schnellstmöglich angepasst werden, um einen weiteren wichtigen Schritt zum aktiven Eingriff in kritische Wolfspopulationen zu ermöglichen. Anschließend ist die neue Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern gefordert, die nationale Umsetzung umgehend voranzutreiben. Im Ergebnis wird die aktive Regulierung der Wolfspopulation nicht nur den Artenschutz praktikabel gestalten und den Menschen in Regionen mit zunehmender Wolfspopulationen mehr Sicherheit bieten, sondern es werden auch die Interessen der Weidetierhaltung berücksichtigt und insgesamt die Akzeptanz der zurückgekehrten Wölfe in unserer Gesellschaft wieder gestärkt.
Insgesamt sind zielführende Entscheidungen gefragt, nachdem die Wolfspopulation in den letzten zehn Jahren um mehr als 80 Prozent angewachsen ist. Diese sprunghafte Zunahme hat zu wachsenden Konflikten geführt und macht eine aktive Regulierung der Wolfsbestände zwingend erforderlich!"